anders essen

Oh là là: Schokoladen-Macarons

25. Januar 2015
Schokoladenmacarons

Olé, olé! Es gibt News aus der hauseigenen Küche. Wer mir auf Instagram folgt, hat’s vielleicht schon mitbekommen. Die Macarons und ich, wir haben endlich Frieden miteinander geschlossen. Nicht nur was das Verputzen angeht. Da sind wir schon länger ein super Team. Ne, jetzt hat’s mit uns auch bei der Zubereitung geklappt. Ha!

Dank Freundin Geduld. Die war (gezwungenermaßen) mit von der Partie – auch wenn ich sie lieber vor der Küchentür abgestellt hätte. Und mit Hilfe zweier ultimativer Geheimtipps. Die kleinen Franzosen sind nämlich unglaubliche Sensibelchen. Oui, oui. Zu warm darf es nicht sein. Sie achten penibel genau auf ihr Gewicht. Und Zeit lassen sie sich. Gaaanz viel Zeit.

Zeit genug, um sich für eine Geschmacksrichtung zu entscheiden. Am liebsten hätte ich gleich richtig rein gehauen. Himbeer-Vanille oder vielleicht lieber Macarons mit vanillierter Crème Chibouste (klingt toll und sieht auch so aus, wenn’s hinhaut). Aber wir wollen’s nicht gleich übertreiben. Deswegen wurde der Klassiker raus gekramt: Schokoladen-Macarons. Man muss sich ja noch steigern können.

Zutaten_Macarons

1// Geheimtipp Numero 1: Für die Macarons-Hälften spätestens am Abend vor der Verwendung die Eier trennen und luftdicht im Kühlschrank lagern. Am Tag des Backens das Eiweiß spätestens eine Stunde vor Verwendung aus dem Kühlschrank holen, damit sie Zimmertemperatur bekommen. Wer Lust auf die kleinen Teile hat, muss es sich also rechtzeitig überlegen.

2// Den Puderzucker zusammen mit den gemahlenen Mandeln in eine Küchenmaschine geben und nochmals ordentlich fein mahlen. Die Zucker-Mandel-Mischung durch ein feines Sieb streichen. Schummeln gilt nicht. Sieht man sonst spätestens am Ergebnis…

3// Das Eiweiß zusammen mit 15g Zucker in eine Schüssel geben und halb steif schlagen. Anschließend die restlichen 45g Zucker dazu geben und das Eiweiß zu Ende schlagen.

4// Die durchgesiebte Zucker-Mandel-Mischung und den gesiebten Kakao zum Eischnee rieseln lassen und vorsichtig mit einem Teigschaber (am besten aus Silikon) unterheben. Dabei immer von der Mitte nach außen arbeiten. Wenn der Teig eine glatte, glänzende und leicht fließende Konsistenz besitzt, ist er fertig durchmischt.

5// Den Macarons-Teig in einen Spritzbeutel mit glatter Tülle geben und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech Teig etwa 1-Euro große Kleckse setzen. Von unten auf das Backblech klopfen, sodass mögliche Luftbläschen entweichen. Bei Zimmertemperatur 15-30 Minuten ruhen lassen, bis sich eine “Kruste” auf den Macarons bildet. Sobald der Teig nicht mehr am Finger klebt, sind die Hälften bereit für den Ofen.

6// Bei 130°/140° (Ober- und Unterhitze) 12 bis 15 Minuten backen. Je nach Backofen variiert die Dauer ein Wenig. Geheimtipp Numero 2: Ca. 3 Minuten vor Ende der Backzeit die Ofentür einen Spalt breit öffnen. So kann der Wasserdampf entweichen und die Feuchtigkeit hinterlässt keine hässlichen Flecken auf den Macaronshälften.

7// Für die Füllung die Sahne zum Kochen bringen. Vom Herd ziehen und die in Stücke gebrochene Schokolade dazu geben. In der Sahne durch Rühren zum Schmelzen bringen.
Nachdem die Füllung abgekühlt ist, die Macarons-Hälften mit Hilfe eines Spritzbeutels oder eines Teelöffels mit der Schokocreme füllen.

Et vollá! Fertig sind kleine aber feine Macarons. Vorausgesetzt sie haben nicht rum gezickt. Ansonsten einfach nochmal von vorn. Und nochmal. Übung macht den Meister. Is’ wirklich so.

DIY_Schokoladenmacarons_2DIY_Schokoladenmacarons_3

 

 

 

 

 

 

Noch ein wenig Kakao drüber gestäubt…

Schokoladenmacarons

…und schon kann bei der nächsten Kaffeerunde geprahlt werden. Mit den Franzosen, versteht sich. Wie viele Anläufe ich für die kleinen Dinger wirklich gebraucht habe? Das bleibt unser Geheimnis. Das der Macarons und mir. Denn wir sind doch jetzt richtig dicke!

Schokoladenmacarons_2

 

schöne andere Dinge

Keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar