schön selbst gemacht

DIY: Utensilo in Neon und Weiß

1. Februar 2015
DIY_Utensilo_Gesamt

Nachdem sich der Winter jetzt wohl erstmal bei uns breit gemacht hat und keine Andeutungen macht, sich zu verziehen, muss ich mir einen neuen Schlachtplan überlegen. Denn ich gehöre ganz eindeutig zur Gattung der Frostbeulen. Einstellige Temperaturen und Beschäftigungen unter freiem Himmel? Nö, Danke! Ich verlasse das Haus bei Kalte-Füße-Temperaturen nur wenn es wirklich sein muss. Zur Arbeit, muss sein. Zum Einkaufen, weil Lieferservice auf Dauer keinen Spaß macht. Zu Verabredungen, weil sie so schön sind. Und vielleicht noch zu einem Winterspaziergang. Vorausgesetzt der Schneematsch legt eine Pause ein. Mein bevorzugtes Aufenthaltsgebiet in diesen Tagen? Die vier Wände mit Wohlfühltemperatur. Damit ich nicht völlig zur Couch-Potato mutiere (die Gefahr soll durchaus bestehen…) habe ich mir ein persönliches To-Do auferlegt. Ordnung schaffen und einer ordentlichen Portion Farbe in die Bude bringen. Hat geklappt, und wie! Das Ergebnis meines Ich-bewege-heute-sicher-keinen-Fuß-vor-die-Tür-Tages: Das Utensilo in Weiß (wie Winter, och nö…) und Neon (wie gute Laune, oh ja!).

Alles easypeasy machbar (Vorausgesetzt man hat das passende Gefährt, um das schicke Gitter zu transportieren. Kleiner Tipp am Rande: Mit dem Smart eher schwierig. Aber geht alles. Irgendwie.) und das Zubehör findet man bestenfalls im hauseigenen DIY-Fundus.

Man nehme:

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Dann geht’s los mit dem Gitter. Und mit den Neon-Gummis. Dafür in die Aussparungen, die ihr dafür ausgeguckt habt, das Gummiband ordentlich straff spannen, abwechselnd von einer Seite zur anderen fädeln und an beiden Enden gut festknoten.

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Strahlt und hält kleine Mitbringsel, Erinnerungsstücke und liebe Worte gut fest.

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Mein Masking Tape hat bekanntlichermaßen schon einen treuen Halter bekommen, der sich über Tape-Zulauf nicht beschweren kann. Deswegen musste das Garn weichen, das sich in der Zwischenzeit beim Masking Tape eingenistet hat. Am Utensilo wurde also fix ein Plätzchen für die Garnrollen reserviert. Zwei Haken vom Schweden weiß angesprüht, ein Holzstab weiß lackiert und die Rollen drauf gefädelt. Und here we go!

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Ein eigenes Zuhause für mein Garn, an dem nur noch flott gezogen werden muss, wenn danach verlangt wird. Praktisch, wa?

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Der Schreibkram findet in leeren Konservendosen Platz. Upcycling deluxe, nenn‘ ich das. Die Etiketten samt Kleber von der Dose entfernen, reinigen, gut trocknen und mit weißer Sprühfarbe besprühen. Dafür mehrere dünne Schichten auftragen und jede Schicht gut trocknen lassen. Wo es bei mir und der Geduld wieder übel zur Sache geht…

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Nachdem die Dose getrocknet ist (Fingerabdrücke inklusive), mit einem Hammer und einem Nagel auf die Rückseite der Dose ein Loch für den Kabelbinder hauen. Geht am besten, wenn man ein Holzstück gegen die Innenseite der Dose hält. Papier in Streifen schneiden (oder einfach schon fertige Streifen benutze, z. B. von Fröbelsternen) und mit ein paar Tropfen Kleber an den Dosen befestigen. Last but not least: Den Kabelbinder durch das Loch fädeln und die Dose am Gitter mit dem Kabelbinder befestigen.

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Wenn alles hält, spannt und klebt, Foldback-Clips an die übrigen Stellen verteilen und Postkarten dran clipsen was das Zeug hält.

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Mit einem Lochstanzer aus Karton in Neon-Orange Kreise ausstanzen und auf blanko Magnete kleben. Die leuchten jetzt mit den Dosenhaltern um die Wette und sorgen für ordentlich gute Laune, wenn mich das Schmuddelwetter mal wieder zu Hause „gefangen“ hält…

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Wenn man’s genau nimmt, ist es gar nicht so schlimm, das Winterweiß. Ziemlich schick sogar. Und bringt Ordnung ins Haus. Wenn das der Winter ist, dann gefällt er mir und kann ruhig noch ein paar Tage bleiben. Aber nur mit Neon im Gepäck!

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